
Erfahre, wie du Newsletter verfasst, die deine Community auch wirklich liest: mit ansprechenden Betreffzeilen, persönlichen Inhalten und klaren Gründen zum Klicken.
Du weißt bereits, dass Newsletter ein wirkungsvolles Mittel sind, um mit deiner Community in Kontakt zu bleiben, wichtige Neuigkeiten zu teilen und die Abwanderungsrate zu senken. Wenn du noch überlegst, wie du deinen Newsletter einrichten sollst, welches Tool du verwenden sollst oder wie oft du ihn versenden solltest, ist unser Leitfaden zur Erstellung eines Newsletters für dein Studio ein guter Ausgangspunkt.
Aber sobald die Grundlagen geklärt sind, steht viele Studiobetreiber eine größere Herausforderung bevor: Wie stellst du sicher, dass dein Newsletter auch wirklich geöffnet und gelesen wird?
In diesem Leitfaden geht es darum, wie du bessere Newsletter verfasst, die für deine Kunden persönlich, relevant und ansprechend wirken. Es geht nicht um Plattformen oder Formatierung, sondern um die Botschaft. Wir führen dich durch die Grundsätze des guten E-Mail-Schreibens, damit dein nächster Newsletter nicht ignoriert wird, sondern zu etwas wird, auf das sich deine Community freut.
Vielleicht hast du viel Zeit und Mühe in das Verfassen eines Newsletters gesteckt, nur um dann festzustellen, dass ihn kaum jemand geöffnet hat. Das kann entmutigend sein, ist aber nicht ungewöhnlich. Posteingänge sind überfüllt, und die meisten Leute löschen oder archivieren E-Mails innerhalb von Sekunden, es sei denn, etwas weckt ihre Aufmerksamkeit.
Hier sind ein paar häufige Gründe, warum Studio-Newsletter ungelesen bleiben:
Diese Muster zu erkennen, ist der erste Schritt zu besseren E-Mails. Die gute Nachricht ist, dass sich die meisten dieser Probleme mit ein paar kleinen Änderungen an deiner Schreibweise beheben lassen.
Deine Betreffzeile ist das Erste, was deine Mitglieder sehen. In vielen Fällen ist sie das Einzige, was sie sehen, bevor sie entscheiden, ob sie deine E-Mail öffnen oder nicht. Deshalb solltest du sie niemals als Nebensache betrachten.
Die besten Betreffzeilen wecken entweder Neugier oder vermitteln einen klaren Mehrwert. Sie geben den Leuten einen Grund zum Klicken, weil sie mehr wissen wollen oder nichts verpassen möchten.
Beispiele, die gut funktionieren:
Was du vermeiden solltest:
Du kannst auch den Vorschautext nutzen, um dein Thema näher zu erläutern. Diese kurze Zeile unter dem Titel bietet dir oft eine zweite Chance, jemanden davon zu überzeugen, deine Nachricht zu öffnen.
Einer der häufigsten Fehler in Newslettern ist, dass sie zu formell oder zu „verkaufsorientiert“ geschrieben sind. Aber deine Mitglieder kennen dein Gesicht, deine Stimme und dein Team. Der Ton deiner E-Mails sollte dieselbe Herzlichkeit und Vertrautheit widerspiegeln, die sie in deinem Studio erleben.
Versuche, deine E-Mails so zu schreiben, als würdest du mit einem deiner Stammkunden sprechen. Verwende eine einfache, direkte Sprache. Abkürzungen sind in Ordnung. Eine kurze persönliche Einleitung am Anfang der E-Mail kann ebenfalls viel dazu beitragen, dass sich der Leser wertgeschätzt fühlt.
Zum Beispiel:
„Hallo Julia, wir haben gerade unseren letzten Yoga-Brunch der Saison hinter uns gebracht und es war ein toller Vormittag. Vielen Dank an alle, die dabei waren. Falls du es verpasst hast, keine Sorge: Nächsten Monat gibt’s eine neue Gelegenheit …“
Genau dieser Ton sorgt auf Dauer für Kundenbindung. Die Leute lesen und beantworten E-Mails viel eher, wenn sie wie ein Gespräch klingen und nicht wie Werbung.
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Die Leute lesen Newsletter selten von Anfang bis Ende. Die meisten überfliegen den Inhalt schnell und entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sie weiterlesen oder wegklicken.
Deshalb sind Layout und Struktur wichtig, selbst bei einem textlastigen Newsletter. Verwende kurze Absätze, klare Zwischenüberschriften und Hervorhebungen in Fettdruck, um die wichtigsten Stellen hervorzuheben.
Je einfacher du es den Leuten machst, das Wesentliche zu finden, desto eher werden sie sich darauf einlassen.
Schon ein kleines bisschen Personalisierung kann deinen Newsletter wirkungsvoller machen. Kunden lesen eine E-Mail eher, wenn sie das Gefühl haben, dass sie speziell für sie geschrieben wurde.
Je nach E-Mail-Plattform kannst du vielleicht persönliche Details wie den Vornamen hinzufügen oder die Kurse erwähnen, die sie kürzlich gebucht haben. Aber auch ohne erweiterte Funktionen kannst du deine Inhalte auf verschiedene Gruppen in deinem Studio zuschneiden.
Segmentiere deine Zielgruppe, wann immer es möglich ist:
Beispiel:
„Wir haben gemerkt, dass euch unser Mobilitätskurs sehr gut gefallen hat. Gute Nachrichten: Wir haben gerade einen neuen Termin am Sonntagvormittag ins Programm aufgenommen.“
Ein Newsletter, der die tatsächlichen Interessen deiner Kunden widerspiegelt, wirkt eher wie ein Service als wie Werbung.
Behalte jedes Mal, wenn du einen Newsletter schreibst, eine Frage im Hinterkopf: Warum sollte jemand das lesen?
Deine Kunden interessieren sich nicht für jedes neue Detail im Zeitplan oder jede Teamänderung, solange es sie nicht direkt betrifft. Anstatt also einfach nur aufzulisten, was es Neues gibt, konzentriere dich darauf, wie deine Leser davon profitieren.
Anstatt zu sagen:
„Wir bieten jetzt 10 % Rabatt auf 10er-Karten an.“
Sag:
„Bist du bereit, diesen Monat dranzubleiben? Spar 10 % auf dein nächstes Kurspaket und sicher dir deinen Lieblingsplatz, bevor er ausgebucht ist.“
Diese Umformulierung macht deine Botschaft ansprechender. Sie verbindet dein Update mit einem konkreten Ziel, einem Problem oder einem Gefühl, das dein Kunde möglicherweise hat.
Gutes Schreiben spricht die Emotionen an. Ein guter Newsletter informiert nicht nur, sondern begeistert, motiviert und weckt Vorfreude.
Das kann so einfach sein wie die Leute an eine Frist zu erinnern oder ihnen mitzuteilen, dass etwas nur für begrenzte Zeit verfügbar ist.
Zu den Formulierungen, die gut funktionieren, gehören:
Ein Gefühl der Dringlichkeit hilft den Lesern, sofort zu handeln, anstatt es aufzuschieben und zu vergessen. Aber bleib immer ehrlich. Wenn etwas nicht begrenzt ist, tu nicht so, als wäre es das.
Wenn deine E-Mail fünf Schaltflächen und drei Links enthält, wissen deine Leser nicht, was sie tun sollen. Ein guter Newsletter führt klar zu einer zentralen Handlung.
Das könnte sein:
Gestalte deinen Aufruf zum Handeln klar und gut sichtbar. Verwende einen Button oder einen fettgedruckten Link, der ins Auge fällt. Der Text sollte direkt und handlungsorientiert sein. Er könnte zum Beispiel lauten: „Sichere dir deinen Platz“, „Jetzt anmelden“ oder „Entdecke den neuen Kurs“.
Gib den Leuten in einer E-Mail nicht zu viele Auswahlmöglichkeiten. Einfachheit sorgt für mehr Klarheit und steigert die Klickraten.
Das Verfassen wirkungsvoller Newsletter ist eine Fähigkeit, und wie jede Fähigkeit lässt sie sich durch Feedback verbessern. Nimm dir nach jedem Versand die Zeit, deine E-Mail-Statistiken anzuschauen.
Viele Plattformen bieten auch A/B-Tests an. Du kannst verschiedene Betreffzeilen oder Versandzeiten ausprobieren, um herauszufinden, worauf deine Zielgruppe anspricht. Diese kleinen Experimente helfen dir dabei, deinen Ton und deinen Versandzeitpunkt im Laufe der Zeit zu optimieren.
Dein Newsletter ist nicht nur ein Mittel, um Ankündigungen zu machen. Er bietet dir die Möglichkeit, direkt mit den Menschen zu sprechen, denen dein Studio am Herzen liegt. Er ist eine Möglichkeit, eine Gemeinschaft aufzubauen, deine Marke zu stärken und deiner digitalen Präsenz mehr Persönlichkeit zu verleihen.
Sobald dein Newsletter läuft, geht es im nächsten Schritt darum, ihn lesenswert zu gestalten. Dieser Leitfaden hilft dir dabei, über ein ansprechendes Layout hinauszugehen und dich auf eine sinnvolle Kommunikation zu konzentrieren, durch die sich deine Kunden wahrgenommen und unterstützt fühlen und sich darauf freuen, Teil deines Studios zu sein.
Schreib wie ein Mensch, konzentriere dich auf den Mehrwert und behalte deine Leser im Blick. Der Rest ergibt sich dann von selbst.