
Erfahre, wie du die richtige Zielgruppe für deinen speziellen Wellness-Bereich findest.
Einer der häufigsten Fehler, den Wellness-Unternehmer machen, ist der Versuch, alle anzusprechen. Das Ergebnis? Ein verwässertes Angebot, unklare Botschaften und Schwierigkeiten, die ersten Kunden zu gewinnen.
Vielleicht fragst du dich: „Wo fange ich an, um die richtigen Profile anzusprechen? Wie kann ich vermeiden, Zeit (und Geld) mit vergeblicher Kommunikation zu verschwenden?“
Diese Fragen sind berechtigt – und entscheidend. Ohne ein klares Ziel kann selbst das beste Konzept Schwierigkeiten haben, sein Publikum zu finden.
In diesem Artikel erfährst du, was der Unterschied zwischen Zielgruppe und Zielpublikum ist, wie du eine oder mehrere auf deine Tätigkeit zugeschnittene Personas erstellst und wie du die richtigen Kanäle auswählst, um deine zukünftigen Kunden zu erreichen. Wir veranschaulichen alles anhand konkreter Beispiele für deine jeweilige Disziplin (Pilates Reformer, Mat, Yoga oder Personal Training) und berücksichtigen dabei die Besonderheiten des britischen Marktes.
Die Zielgruppe bezeichnet die breite Gruppe von Menschen, die potenziell an deinem Angebot interessiert sind. Sie ist groß und oft sehr heterogen. Dazu gehören zum Beispiel alle, die nach sanfter körperlicher Betätigung, Unterstützung beim Wellness oder einem Moment für sich selbst suchen.
Die Zielgruppe ist ein genauer abgegrenztes Segment dieser Zielgruppe. Es handelt sich um das Profil, das du in deiner Strategie in den Vordergrund stellst. Diese Persona wird anhand soziodemografischer, psychografischer und verhaltensbezogener Kriterien definiert und sollte deinen idealen Kunden repräsentieren.
Wenn du zwischen Publikum und Zielgruppe unterscheidest, kannst du deine Bemühungen dort konzentrieren, wo sie die größte Wirkung erzielen. Wer versucht, alle zu erreichen, überzeugt oft niemanden.
Die Definition deiner Zielgruppe ist kein Zufallsprodukt. Es handelt sich um einen strukturierten Prozess, der Reflexion und Beobachtung erfordert. Um zu vermeiden, dass du ein vages oder schlecht positioniertes Angebot auf den Markt bringst, solltest du dir die Zeit nehmen, die richtigen Grundlagen zu schaffen. Hier sind die 4 wesentlichen Schritte, um deine Zielgruppe klar zu identifizieren, dein Konzept zu verfeinern und deine Erfolgschancen vom ersten Tag an zu maximieren.
Bevor du dein Angebot festlegst, schau dich in deiner Umgebung um. Welche Arten von Studios gibt es bereits in deiner Gegend? Bieten sie Mat-Pilates oder Reformer, Vinyasa- oder Kundalini-Yoga, Einzel- oder Kleingruppen-Personal-Training an? Welche Zielgruppen sprechen sie an: junge Berufstätige, Senioren, Sportler, Schwangere? Zu welchen Zeiten sind sie am stärksten frequentiert, und welche Zeitfenster bleiben ungenutzt?
Bei dieser Analyse geht es nicht darum, Wettbewerber zu kopieren, sondern Lücken, Überschneidungen und Chancen zu erkennen. In einem Viertel, in dem es bereits viele Yoga-Angebote gibt, könnte beispielsweise ein Studio für therapeutisches Pilates am Reformer eine Lücke füllen. Oder wenn kein Studio Kurse zur Mittagszeit anbietet, könnte dies dein Alleinstellungsmerkmal werden.
Sobald du dein Angebot online gestellt hast, kann bsport dir mithilfe seines Berichtssystems dabei helfen, die Spitzenzeiten bei den Buchungen zu ermitteln.
Sobald du die örtlichen Gegebenheiten kennst, frag dich , was dein Studio für deine Zielgruppe unwiderstehlich macht. Sind es die Kurse (Reformer, TRX, Hot Yoga)? Der Unterrichtsstil (eher individuell, inklusiv, leistungs- oder wellnessorientiert)? Das Ambiente (ein ruhiger, minimalistischer Raum oder eine urbane, dynamische Atmosphäre)? Dein Geschäftsmodell (Einzelkurse, Flatrate-Mitgliedschaft, Firmenpakete)?
Dein Wertversprechen muss eine bestimmte Erwartung erfüllen und von deinen zukünftigen Kunden als echter Wettbewerbsvorteil wahrgenommen werden.
Tipp: Teste diese Aussage in einem einzigen Satz. Wenn sie bei deinem engsten Umfeld keine Neugier oder Zustimmung weckt, formuliere sie um.
Wir sprechen nicht von „einer breiten Öffentlichkeit“, sondern von ganz konkreten Personen. Definiere konkrete Personas mit Namen, Alter, Beruf, Lebensstil, Frustrationen und Erwartungen. Zum Beispiel:
Diese Profile helfen dir dabei, deine gesamte Kommunikation individuell anzupassen: den Tonfall, die visuelle Gestaltung, Preisangebote, Kurspläne und sogar die Musik während der Kurse.
Mit bsport kannst du deine Kunden ganz einfach nach Profil segmentieren und deine E-Mail-Kampagnen oder gezielten Angebote individuell anpassen.
Bevor du deine Türen öffnest, solltest du dein Konzept mit der Realität abgleichen. Erstelle eine Landingpage mit einem Voranmeldeformular, richte einen Instagram-Account ein, der deine Welt widerspiegelt, und biete ein paar Pop-up- oder Outdoor-Sessions an. Das erste Feedback ist wertvoll – es zeigt dir, ob deine Botschaft ankommt, ob dein Angebot Anklang findet und ob Anpassungen nötig sind, bevor du größere Investitionen tätigst.
Mit bsport kannst du Veranstaltungen oder einmalige Veranstaltungen schon vor dem Start verwalten und ganz einfach Teilnehmerdaten erfassen.
Nicht alle Disziplinen ziehen dieselben Teilnehmerprofile an. Ganz gleich, ob du Pilates, Yoga, funktionelles Training oder eine Mischform anbietest – es ist entscheidend zu verstehen, an wen du dich wendest. Jede Trainingsform entspricht bestimmten Bedürfnissen, Motivationen und Lebensstilen. Wenn du diese Trends erkennst, kannst du dein Angebot, deine Kommunikation und deine Stundenpläne besser darauf abstimmen. Hier findest du konkrete Beispiele für Kundentypen nach Trainingsform.
Die genaue Definition deiner Zielgruppe ist ein strategischer Schritt, der für den Erfolg deines Studios entscheidend ist.
Zusammengefasst:
Brauchst du individuelle Unterstützung, um dein Angebot zu positionieren und deine ersten Kunden zu gewinnen?
Vereinbare eine Demo mit unserem bsport-Team und finde heraus, wie unsere Plattform dir dabei helfen kann, deinen Markteintritt zu strukturieren, deine Zielgruppe zu verfeinern und die Kundenakquise zu automatisieren.